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Computertomografie (CT)
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Das Prinzip der CT besteht darin, dass ein d?nner R?ntgenstrahl den Patienten rotierend abtastet und die Strahlung von Empf?ngern (Detektoren) erfasst wird. Ein Rechner wandelt die empfangene und unterschiedlich geschw?chte Strahlung mathematisch in sogenannte Graustufen oder Hounsfieldeinheiten um und erzeugt so ein Bild.
W?hrend der Untersuchung liegen sie auf einem Untersuchungstisch, der sich in das CT hineinbewegt. Das Ger?t ist nicht als ?R?hre? im Sinne der Einengung zu verstehen. Der Begriff bezieht sich auf? die Strahlungsquelle (R?ntgenr?hre) und nicht auf einen engen Tunnel. Bei bestimmten Untersuchungen (Bauch) ist eine orale Kontrastmittelgabe erforderlich, um den Darm von anderen Organen oder krankhaften Ver?nderungen zu unterscheiden. Eine weitere diagnostische Ma?nahme ist die Kontrastmittelgabe in die Venen, die entweder zum Aus-schluss oder aber zum Nachweis bestimmter Erkrankungen erforderlich ist. Sie wird? nur vom Arzt durchgef?hrt.
Unser neues Spiral-CT der Firma General Electric ( High Speed FX/i) ist im Dezember 2001 installiert worden und hat gegen?ber dem Vorg?nger den Vorteil, dass eine Automatik im Ger?t die R?ntgenstrahlung entsprechend der vorhandenen ?K?rperdicke? selbst?ndig minimiert und trotzdem eine optimale Bildqualit?t erreicht wird. Eine ganz kurze R?hrenumdrehungszeit (0,8 sec Spirale) f?hrt zu geringen Atemanhaltezeiten, was v.a. f?r ?ltere oder kranke Patienten g?nstig ist. Eine gleichzeitig akustische und optische(!) Information ?ber die Luftanhaltezeiten erm?glicht auch die problemlose Untersuchung schwerh?riger oder geh?rloser Patienten.
Vorteile der Methode
Die Methode ist gut geeignet, die beim herk?mmlichen R?ntgen nicht darstell-baren Weichteile im K?rper (Bauchraum, Gehirn) zu sehen,sowie Ver?nderungen am Knochen? detaillierter zu erfassen. Kleinste Lungenger?stver?nderungen werden mit dem s.g. HR (High Resolution) CT sichtbar.
Nachteil der Methode
Schwangere Patientinnen? k?nnen wegen der Wirkung der R?ntgenstrahlen auf den Embryo nicht untersucht werden! Weitere Kontraindikationen zum CT gibt es nicht. Eine Kontrastmittelallergie (Jod!) muss unbedingt mitgeteilt werden, da es sonst bei der Einnahme oder der Injektion des Kontrastmittels zu? Neben-wirkungen und schweren Reaktionen kommen kann! Auch eine Schilddr?sen-?berfunktion ist wegen dem Jod im Kontrastmittel eine Kontraindikation zur KM Gabe, aber nicht generell zum CT! Der behandelnde Arzt kann diese ?ber-funktion? mit Medikamenten vorbehandeln (blocken) und so eine dringende Kontrastmittelgabe erm?glichen. Gegebenenfalls muss zu einer MRT Unter-suchung ausgewichen werden, da hier keine jodhaltigen Kontrastmittel ver-wendet werden.
Vorbereitung
Der Patient muss bei allen Untersuchungen des Kopf und Bauchraumes? wegen der m?glichen Kontrastmittelgabe 4 Stunden vor dem CT ohne Essen und Trinken sein (n?chtern). Bei den Untersuchungen des Bauchraumes muss wegen der oralen Kontrastmittelgabe eine Vorbereitungszeit von 15 bis 60 Minuten (je nach Untersuchung) vor dem eigentlichen CT eingeplant werden.
Terminvereinbarungen
Eine Terminvereinbarung ist immer notwendig.
Notfalluntersuchungen meldet der Arzt pers?nlich bei uns an. Wegen der sehr unterschiedlichen M?glichkeiten der Untersuchungsplanung ist immer eine ?berweisung mit klinischen Angaben und exakter Fragestellung erforderlich!
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