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September 2007
Installation unseres neuen 16-Zeilen Computertomographen dazu: Sächsische Zeitung vom 26.09.2007:
"Bessere Technik für Patienten" von Heiko Engel
Die Radiologiepraxis im Bautzener Ärztehaus verfügt über einen neuen Computertomographen. Damit sind noch genauere Untersuchungen möglich. Das fabrikneue Prachtstück füllt einen ganzen Raum in der Radiologiepraxis Töpferstraße. Der vor wenigen Tagen gelieferte Computertomograph bietet wesentlich mehr Untersuchungsmöglichkeiten als sein Vorgänger, sagen die Radiologinnen Dr.Alexandra Weder und Dr.Kerstin Münnich. Keine weitere Praxis in Ostsachsen verfüge über ein Gerät in dieser Qualität. „Mit dieser Technik können bei deutlich geringerer Strahlendosis 16 Bilder gleichzeitig aufgenommen werden.“ Das Gerät kostet soviel wie mehrere Einfamilienhäuser.
Schonende Darmspiegelung
Für viele Patienten werden Untersuchungen wesentlich komfortabler. 20 Sekunden braucht das Gerät, dann sind zum Beispiel Bauch und Becken aufgenommen. Mit der weniger ausgefeilten Technik dauerte dies um einiges länger. „Der Patient musste mehrmals die Luft anhalten.“ Für manchen eine Qual. Schonender funktioniert auch die Gefäßdiagnostik. Das für die Untersuchung von Arterien nötige Kontrastmittel wird jetzt in eine Armvene gespritzt. „Es muss nicht mehr direkt in die Arterie hineingestochen werden“, erklärt Alexandra Weder. Damit entfällt auch der Spezialverband nach der Untersuchung. Durch den neuen Computertomographen wird auch die bei Patienten gefürchtete Darmspiegelung entschärft. Das Organ muss zwar immer noch mit Luft aufgepumpt werden. Aber es ist kein Endoskop mehr nötig, mit dem der Arzt den Darm von innen betrachtet. „Diese Tortur bleibt Betroffenen erspart“, sagt Kerstin Münnich. Der Computertomograph übernimmt das. Herzuntersuchungen sind mit dem Gerät auch möglich. „Für das alte bewegte sich das Herz zu schnell“, sagt die Medizinerin.
Genauere Diagnosen
Die neue Technik mache ganz kleine Blutgefäße sichtbar, so Alexandra Weder. Dies ermögliche noch genauere Diagnosen. „Veränderungen sind besser zu erkennen.“ Bevor der Patient allerdings eine CD mit den gespeicherten Bildern zum Spezialisten mitnehmen kann, werden sie bearbeitet. „Die Aufbereitung ist jetzt viel aufwändiger“, erklärt Alexandra Weder. Aber die Sichtung ist entscheidend. Der weiter behandelnde Arzt würde in einer Bilddatenflut ertrinken, weil wesentlich mehr Aufnahmen gemacht werden.
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